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InstallAnywhere 2009

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InstallAnywhere ist die führende Multiplattform-Installationslösung für Softwarehersteller, die konsistente,
angepasste Installationserfahrungen für die neuesten unterstützten Plattformen liefern möchten. Das Release
enthält Funktionen, die sowohl von aktuellen InstallAnywhere-Kunden als auch von Benutzern des Produkts
InstallShield MultiPlatform vorgeschlagen wurden, die Projekte nach InstallAnywhere migrieren möchten. Durch
etliche Verbesserungen an Features und Funktionen insgesamt wurde die Komplexität von Installationen
verringert, wodurch Setupautoren die allgemeine Laufzeiterfahrung besser steuern und somit die
Installationserfahrung des Endbenutzers angenehmer gestalten können, was sowohl Zeit als auch Aufwand
spart.

Neue Funktionen

InstallAnywhere bietet Entwicklern weiterhin die Funktionen, mit denen sie zuverlässige Multiplattform-
Installationen erstellen können. InstallAnywhere 2009 enthält zahlreiche neue und zusätzliche Funktionen:

Neue Lokalisierungsmöglichkeiten: Externe Ressourcenbündel

Als Reaktion auf Anfragen von Benutzern bietet InstallAnywhere Enterprise Edition eine Alternative zu den
Standard-InstallAnywhere-Gebietsschemadateien an. Mit Hilfe von externen Ressourcenbündeln können
Installationsentwickler Gebietsschemadateien jeweils in einem unabhängigen Ressourcenbündel erstellen und
verwalten. Genau wie die von InstallAnywhere verwalteten Standard-Gebietsschemadateien enthalten die Gebietsschemadateien in externen Ressourcenbündeln Schlüssel und Werte für alle Elemente, die Entwickler in
ihren Installern evtl. lokalisieren möchten. Auf diese Schlüssel kann mit einer einfachen Syntax
($L{Bündel_Name.Schlüssel}) im Profidesigner verwiesen werden. Zur Laufzeit werden die Schlüssel
automatisch der Gebietsschemadatei (im externen Ressourcenbündel) zugeordnet, die dem Gebietsschema
des Installers entspricht.

Lokalisierte Begrüssungsbildschirme

InstallAnywhere Enterprise Edition unterstützt jetzt die Lokalisierung von Begrüßungsbildschirmen für Installer.
Installationsentwickler können in grafischen Installern das Bild, den Titel, die Anweisungen und die
Bestätigungsschaltfläche auf dem Begrüßungsbildschirm lokalisieren. In Konsoleninstallern können jetzt auch
der Titel und die Eingabeaufforderung der Konsole lokalisiert werden.

Neue API: Projektautomatisierung

Dank der neuen Projektautomatisierungs-API, die nur in der Enterprise Edition verfügbar ist, können so gut wie
alle Aktivitäten, die ein Benutzer im Profidesigner durchführen kann (außer dem Erzeugen und Erstellen von
Projekten), programmatisch automatisiert werden. Im InstallAnywhere-Javadoc finden Sie weitere
Informationen.

Neue API: Integrierte Fenstersteuerlemente für benutzerdefinierten Code

Für Benutzer von InstallAnywhere Enterprise enthält Version 2009 weitere Elemente in der API zum Anzeigen
integrierter Installeroberflächensteuerelemente wie Schaltflächen, Auswahlgruppen, Auswahlfelder,
Bezeichnungen und Textfelder. Ausführlichere Informationen finden Sie im InstallAnywhere-Javadoc unter
"com.zerog.ia.api.pub.controls".

Neue API: Produktregistrierung

Die (schreibgeschützte) Produktregistrierungs-API bietet Entwicklern der Enterprise Edition und Standard
Edition die Möglichkeit, die InstallAnywhere-Produktregistrierung abzufragen.

Aktionsgruppen in der Task "Installation"

Aktionsgruppen waren zuvor nur in den Tasks zur Prä- und Post-Installation bzw. -Deinstallation verfügbar. In
dieser Version können sie nun auch der Task "Installation" hinzugefügt werden. Dadurch können Benutzer der
Enterprise Edition Dateien und Aktionen in logischen Sätzen gruppieren und diesen Sätzen Regeln zuweisen.

Leistungsstarke Verbesserungen der Fenster "Benutzereingabe abrufen"

Mit diesem Release erweitert InstallAnywhere die in den Fenstern Benutzereingabe abrufen – Basis und
Benutzereingabe abrufen – Erweitert verfügbaren Konfigurationsoptionen. In beiden Fenstern haben
Entwickler jetzt grössere Kontrolle über die in den Beschriftungen, Textfeldern, Schaltflächen und anderen Steuerelementen verwendeten Schriftarten und Farben. Zudem enthält das Fenster Benutzereingabe
abrufen - Erweitert jetzt eine Option zum Erstellen von Unterkomponentengruppen, die Abhängigkeiten von
ihren übergeordneten Steuerelementen anerkennen.

Neue Option "Windows (Alle)" in der Regel "Plattform prüfen"

Zur Verbesserung der Steuerung des Installers auf der Plattform des Zielcomputers enthält InstallAnywhere
jetzt in der Regel "Plattform prüfen" die Option Windows (Alle). Dadurch kann das Ausführen von Aktionen
davon abhängig gemacht werden, ob die Zielplattform eine unterstützte Windows-Version ist.
Zu anderen Änderungen der Regel "Plattform prüfen" gehört auch die Möglichkeit, die Plattformliste noch
genauer anpassen zu können. Standardplattformen können aus der Regel entfernt und bei Bedarf einfach
wieder hinzugefügt werden. Insbesondere können Benutzer jetzt auch angepasste Plattformen mit
standardmäßigen regulären Ausdrücke für Java festlegen.

Verbesserte Handhabung der JVM-Auswahl und -Installation

Mit Version 2009 verbessert InstallAnywhere die Handhabung von Java Virtual Machines auf mehrere Weisen:

  • Installationsentwickler können jetzt einen Hersteller (allgemein, Sun, IBM, HP oder Apple) als VMSuchkriterium
    angeben. (Diese Änderung wirkt sich auf das Textfeld Liste gültiger VMs auf der Task
    Projekt > Konfiguration, das Textfeld Liste der gültigen VMs angeben auf der Task Projekt > Java und die LAX-Eigenschaft lax.nl.valid.vm.list aus.)
  • InstallAnywhere fügt der Einstellung "Gebündelte Virtual Machine installieren" auf der Task "Projekt > Java" folgende Option hinzu: Nur wenn keine kompatible VM auf dem System gefunden wird.
  • Steuerelemente für JVM-Suchpfad und Muster für ausführbare Java-Datei wurden den Teiltasks für Windows- und UNIX-Installer unter "Plattformen" hinzugefügt. Auf diesen Teiltasks können Setupautoren Java-VM-Suchparameter für Windows- und UNIX-Installer angeben Hinweis: Der Installer verwendet diese Suchpfade beim Suchen nach VMs zum Ausführen der installierten Software. Diese Suchpfade werden nicht von einzelnen InstallAnywhere-Startern verwendet, wenn sie nach einer VM suchen, um die gestartete Anwendung auszuführen.
  • Die Funktion zur JVM-Suche im Fenster "Java-VM auswählen" wurde aus dem Anpassungsdialog des Fensters entfernt.

Neue Registerkarte "Erweiterte Einstellungen" für die Aktion "LaunchAnywhere erstellen"

In der InstallAnywhere Enterprise Edition enthält der Anpassungsdialog der Aktion LaunchAnywhere für Java-Anwendung erstellen eine Registerkarte "Erweiterte Einstellungen". Hier können Sie den Modus zur JVM-Auswahl anpassen. Für den Starter stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Die vom Installer oder Endbenutzer über das Fenster "Java-VM auswählen" festgelegte VM.
  • Die vom Installer verwendete VM.
  • Die erste auf dem System gefundene VM, die den auf der Task Projekt > Java festgelegten
    Einstellungen für VM-Suche entspricht.
  • Keine bestimmte VM. (Der Starter sucht dann nach einer VM ausgehend von der Eigenschaft
    lax.nl.valid.vm.list.)

Deinstallationsschritt mit der Variablen $SKIP_UNINSTALL$ überspringen

Setupautoren können jetzt $SKIP_UNINSTALL$ bedingungsgebunden auf "wahr" setzen. Dies veranlasst den
Deinstaller, den Deinstallationsschritt auszulassen; $UNINSTALL_SUCCESS$ wird auf SKIPPED gesetzt. Dies
gibt Setupautoren die Möglichkeit, den Deinstallationsschritt absichtlich zu überspringen.

Unabhängiger Standard-Benutzeroberflächenmodus für Deinstaller

In der InstallAnywhere Enterprise Edition können Setupautoren jetzt in jeder Plattform für den Deinstaller einen
Standard-Benutzeroberflächenmodus festlegen. Benutzer können zwischen den Optionen Wie Installer, GUI,
Konsole und Silent wählen.

Erweiterte Schriftart- und Farbeinstellungen

Die Steuerelemente zur Farbauswahl auf der Task Installeroberfläche wurden verbessert. In früheren
InstallAnywhere-Versionen konnten Benutzer hexadezimale Farbwerte in ein Textfeld eingeben, um Farben für
den Installer festzulegen. Jetzt bietet InstallAnywhere standardmäßige Java-Farbauswahl-Steuerelemente, mit
denen Sie die Farbe in WYSIWYG-Form festlegen können. Zudem können Benutzer jetzt die Hintergrundfarbe
des Fensters für Installationsschritte und des inneren Fensters anpassen.

Unterstützung für Variablen zum Umleiten von stderr und stdout

Die Task "Projekt > Konfiguration" unterstützt das Umleiten der Debug-Ausgabe an die Konsole oder an eine
Datei. Als weitere Neuerung in InstallAnywhere 2009 akzeptieren die Textfelder stderr senden an und stdout
senden an LAX-Umgebungsvariablen ($lax.nl.env.*$ oder $lax.nl.env.exact_case.*$), Java-Eigenschaften
($prop.*$) und Verzeichnistrennzeichenvariablen ($/$). Dadurch können Sie plattformneutrale Speicherorte für
die stderr- und stdout-Ausgabe festlegen. (LAX-Umgebungsvariablen werden für Pure-Java-Installer oder Mac
OS X-Installer nicht unterstützt.)

Lastoptimierung

InstallAnywhere erkennt jetzt Quellduplizierung auf Dateiebene besser und bindet nur eine Kopie der Quelle ein.
Die Quelle wird an allen festgelegten Orten bereitgestellt; durch das Einbinden nur einer Kopie wird jedoch der
Speicherbedarf des Installers verringert.

Unterstützung für neue Plattformen/Java

InstallAnywhere 2009 führt Laufzeitunterstützung für die Plattform z/OS wieder ein und bietet außerdem
Unterstützung für Java 6 auf Mac OS X, AIX und HP-UX.
Zahlreiche von unseren Kunden berichtete Probleme wurden behoben
InstallAnywhere 2009 enthält viele Verbesserungen, die zahlreiche von unseren Kunden berichtete Fehler
beheben. Unter Behobene Probleme finden Sie eine Liste der in dieser Version behobenen Probleme.

Weitere Änderungen

Partielle Unterstützung für Gebietsschemacode nb (norwegisches Bokmål)

InstallAnywhere behandelt jetzt den Gebietsschemacode nb (norwegisches Bokmål) als no (Norwegisch). Wenn
InstallAnywhere zuvor auf den Gebietsschemacode nb traf, wurde stattdessen Englisch verwendet.

Verbesserte Eingabehilfen

InstallAnywhere 2009 enthält deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Eingabehilfen für seine Installer. Zu
diesen Verbesserungen gehören u. a. Korrekturen der Installerfunktionalität mit JAWS und Unterstützung der
Einrastfunktion (sog. "StickyKeys").

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